Zu diesem Film möchte ich nur einige wenige Worte verlieren, anstatt eine umfassende Kritik zu schreiben. Zu diesem Film gibt es nicht viel zu erzählen oder zu kritisieren, aber ich möchte ihn als kleinen Geheimtipp hier gerne erwähnt haben.
Der Engländer, der auf einen Hügel stieg und von einem Berg herunterkam mag zwar einen langen Titel haben, ist jedoch eine charmante britische Komödie, die das Herz am rechten Fleck hat.
Die Handlung spielt in einem kleinen walisischen Dorf namens Ffynnon Garw und dreht sich um ihren Berg. Als ein englisches Vermessungsteam ins Dorf kommt, um den Berg zu vermessen, stellt sich heraus, dass dieser offiziell zu klein ist und eher als Hügel eingestuft werden muss. Die Dorfbewohner sind damit jedoch nicht einverstanden und beschließen kurzerhand, den Hügel eigenständig zu erhöhen.
So absurd das auch klingen mag, am Ende funktioniert es tatsächlich sehr gut. Der Film ist ein Paradebeispiel für einen Feel-Good-Film, der einfach gute Laune verbreiten soll. Die Figuren sind liebenswert, und die Geschichte überzeugt mit viel Witz und Menschlichkeit, vorausgesetzt, man kann dem britischen Humor etwas abgewinnen. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Film geschickt einige gängige Genre-Klischees umgeht und stattdessen clevere Handlungsentscheidungen trifft, die ihn nicht völlig vorhersehbar machen.
Leider büßt der Film in der zweiten Hälfte massiv an Tempo ein. Der Fokus wechselt etwas unmotiviert zu einer Liebesgeschichte, die dann leider doch viel zu klischeehaft erzählt wird und den eigentlichen Plot immer wieder ausbremst.
Insgesamt ist Der Engländer, der auf einen Hügel stieg und von einem Berg herunterkam aber ein unterhaltsamer kleiner Film, der trotz kleiner Mängel zu überzeugen weiß.
Punkte (8/10)
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